Wie immer ein wunderbares Erleben auf dem Ozean

 Wie immer ein wunderbares Erleben auf dem Ozean. 

Hui, heute das neue Boot. Kein Zodiak, sondern 

ein größeres Boot, na, man kann schon sagen Schiff

Es hat sogar ein Dach, was enorm vor der Sonne schützt.

Für mich erstmal eine Umstellung im Fühlen, 

den für mich entsprechenden Platz wieder finden, 

Eines werden mit dem, was sich in der Bewegung 

des Bootes zeigt. 

Glücklich beobachte ich den Wind, die höheren Wellen. 

Das Boot bewegt sich endlich und dümpelt nicht Oma 

mäßig!  ;) 

Der Kapitän, ein Freund, der gut Gas gibt. So, genau 

so macht es mir Freude. Bewegung eben.

Genau so sind auch heute die Wesen der Meere. 

Wir fahren weit hinaus auf dem bewegtem Ozean und 

die Wellen werden immer höher. 

Dann langsame Fahrt. Pottwale. Da ein Blas, da noch 

einer und noch einer. Ja. Beim langsamen heranfahren

sehe ich einen männlichen Pottwal. Gut zu erkennen

an der Wulst hinter dem Kopf. Schnell mag er abtauchen, 

jedoch täuscht er uns, indem er nur unter der Wasser-

oberfläche weiter zieht und sich weiter weg wieder mit 

seinem typischen Blas zeigt. 

Weiter Draußen ein riesiger Platsch und noch einer. 

Ein Pottwal springt mehrere Male. Lebensfreude und 

Kontaktaufnahme mit den anderen Walen. 

Dann wieder nah der nächste Wal, auch er versucht zu 

täuschen, taucht ab und klatscht mehrere Male mit der 

Schwanzfluke auf das Wasser. 

Wir beobachten weitere Wale und dann geht die Fahrt 

weiter. 

Gemeine Delfine (Allgemeine Delfine) tauchen auf. 

Eine riesengroße Gruppe dieser Engel der Meere. 

Sie springen, die Babys nah an der Seite ihrer Mütter. 

Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll, so 

viel ist los. Auch hier wieder Delfine die mit der Schwanz-

fluke auf die Wasseroberfläche schlagen. Sie kommen nur 

zögernd an das Boot, was bei dieser Spezis ungewöhnlich 

ist, denn sie begleiten die Boote gerne in der Bugwelle. 

Es ist ein Genuss, sie zu sehen und zu fühlen. 

Dann geht es nach einer Zeit wieder weiter zu den Pilot-

walen. Na, eigentlich ist er ein Delfin. Auch sie 

sind heute anders, kommen nah an das Boot und zeigen ihre 

glänzenden, wunderschönen Körper. Riesig sind sie und 

bedeutsam in ihrer Art. Bei ihnen wird der Mensche ehrfurchts-

voll und ruhig. Ich fühle. Es tut gut!

Noch bin ich nicht in dem, was ich wirklich an Bord erleben

und vor allen Dingen fühlen möchte: EINHEIT

Die Menschen fangen an zu lachen, zu schreien, 

zu diskutieren, wenn sie die Wesen der Meere erblicken.

Das lenkt ab, der Blas, die leisen Klicks, das Hören der 

Wellen und das Erleben der Lebensfreude der Delfine und 

Wale geht unter im Geschrei der Menschen, den ständigen 

Klicks der Kameras, den Handys an den Ohren...

Weiter geht die Fahrt. Ich versuche zu entspannen. 

Rissos tauchen auf, auch sie anders als sonst. 

Ich probiere den Platz ganz vorne am Boot aus. Stehend. 

Ja, das ist es. Hier fange ich die Wellenbewegungen mit 

meinen Beinen ab, kann den Körper anpassen an das Boot, 

die Wellen, das SEIN. Ja, da kommt es wieder, das Einheits-

gefühl. Endlich. Hier Vorne mag auch kaum Jemand stehen, 

weil man hier auch sehr achtsam sein muss. Mir gefällt es.

Konzentration auf die Rissos, auf das Boot, auf die Wellen-

bewegung. Ich, Boot, Ozean und das, was sich da zeigt in 

Einheit. Ich habe es wieder. Aufrecht stehend und EINES 

SEIN. Das ist die Neue Zeit: EINHEIT mit Allem was IST.

Entspannung kommt in mein Sein. Der Himmel leicht bewölkt, 

die Sonne strahlt und der Ozean lässt tausende von Sternen 

auf der Wasseroberfläche entstehen. Der Berg Pico majestätisch 

in seiner Größe, in seinen Farben und in seiner Mystik. 

Wir verlassen die Rissos, die sich auch anders zeigten. 

Hier die Botschaft: 

-Die Wesen der Meere versammeln sich, trainieren ihre Kinder 

für die lange Reise durch den Ozean, zu ihrem nächstem Ziel.

Versammlung, Aufbruchstimmung, Wiedersehen und weiter gehen.-

Meine liebe Freundin war bei diesem Ausflug dabei. Auch sie 

wird ihren Weg weiter gehen und es war unsere letzte gemeinsame

Fahrt. Es macht uns traurig, jedoch fühle ich ihren Neuanfang 

und ich freue mich mit ihr, für sie, denn auch ich habe wieder 

einen Neuanfang gestartet und weiß, wie es sich anfühlt. 

Ich möchte, das sie glücklich ist, egal, wo ihr Herz sie hinführt.

Es war ein guter Abschluss für alle. 

Ich denke, so Einige an Bord fühlen nun anders. Schließlich sind 

wir alle Eines. 

Nach einem Kaffee fahre ich an die nächste Badestelle, gehe rasch 

schwimmen und genieße nochmals die Sonne. Von hier aus kann ich 

die herausfahrenden Walwatchingboote hören. Beobachten wollte ich 

nicht, denn ich weiß ja, wohin sie fahren. Es ist an der Zeit zu 

gehen und ich blicke auf das Meer. Hey, das Boot nah an der Insel-

küste? Delfine. Ja, ich bin wieder ganz dabei und gehe nochmals 

schwimmen und dieses Mal genieße ich im Meer ganz bewusst die 

Energie der Delfine. Es funktioniert! Alles ist EINES. 

Angelika.

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